REISETAGEBUCH: MELBOURNE

Das Verhältnis zwischen Melbourne und Sydney lässt sich mit dem von Berlin und München vergleichen. Die beiden Städte werden sich einfach nicht grün miteinander. Während ich diese Zeilen tippe, sind vier Tage Melbourne schon an mir vorbei gerauscht und ich sitze wieder in Sydney, um meine letzten Klausuren zu bestreiten. Auch wenn mich Melbourne wahnsinnig begeistert hat, bleibe ich doch eher ein kleiner Sydney-Fan.

Trotzdem will ich es mir nicht nehmen lassen, euch die Höhepunkte der Stadt durch meine Linse zu zeigen:

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Wenn ich eine Sache in Australien gelernt habe, dann das es verdammt teuer ist. Da freut man sich schon mal über eine kostenlose City Tram. Denn in Melbourne fährt man mit der historischen Straßenbahnlinie 35 kostenlos im Zentrum der Stadt. Ein Audio-Kommentar in der Straßenbahn kündigt dabei jeden Stopp an, und erklärt zudem, welche Sehenswürdigkeiten in der Nähe liegen. Perfekt, um beispielsweise zu den berühmten Graffiti Laneways von Melbourne zu kommen oder die Degraves Street zu erreichen. Eine kleine Gasse, in der es rechts und links zahlreiche süße Cafés, Restaurants und Shops entdecken zu gibt.

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Aufgrund seines in der meisten Zeit des Jahres eher kühlen Klimas verbringen Melbourner eher weniger Zeit am Strand. Allerdings hat Melbourne, wie auch Sydney, eigene Strände. Der schönste Strand in Melbourne ist der Brighton Beach – eine kleine Nachbildung vom Brighton in England. Kleine Badehäuschen, die in den unterschiedlichsten Farben verziert sind, reihen sich hier aneinander. Zudem bietet der Strand einen tollen Blick auf die Skyline der Stadt.

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Auch der Stadtteil St Kilda eignet sich hervorragend für einen Strandspaziergang oder einen Besuch der vielen Restaurants und Cafés, die sich entlang der Fitzroy Street ziehen. Mein Highlight: Folgt man dem Pier bis zum historischen „Kiosk“ und noch ein bisschen weiter, kann man mit ein bisschen Glück wild lebende Pinguine beobachten, die sich tagsüber einen ruhigen Platz zwischen den Felsen suchen.

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Die Frühstückfans unter euch werden das Top Paddock (658 Church Street, Richmond) lieben! Ich kann euch zwar leider kein Probierhäppchen von meinem Blueberry Hotcake anbieten, aber dafür ein Bild zeigen, bei dem mir schon wieder das Wasser im Munde zusammenläuft.

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Einen wundervollen Rundumblick auf die Stadt bekommt man im Eureka Skydeck. Das Aussichtsdeck im 88. Stock des Eureka Tower befindet sich auf einer Höhe von 285 Metern und ist der höchste öffentliche Aussichtspunkt auf der Südhalbkugel. Besonders schön ist es, wenn die Sonne beginnt langsam unterzugehen.

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Ein Auto zu mieten und die Great Ocean Road zu fahren, war die beste Idee des Urlaubs! 250 Kilometer direkt am Ozean entlang! Für diese Strecke muss man mindestens einen ganzen Tag einplanen (je mehr Zeit desto besser), denn sie ist so atemberaubend schön, dass man am liebsten an allen der zahlreichen Lookouts anhalten möchte. Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Strecke sind die 12 Apostel, die London Bridge und das Loch Ard Gorge.

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Wenn ich noch einmal nach Melbourne komme, dann auf jeden Fall im Sommer! Denn dann färbt sich das Wasser eines Sees im Westgate Park pink. Das konnte ich bei meinem jetzigen Besuch leider nicht erleben. Also auf bald, du wunderschöne Stadt!

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